Kindliche Sexualität und drum herum auf Mutter Erde

Editoral: Mein Wunsch ist es, dass alle Menschen dieser Erde glücklich und zufrieden sind, miteinander reden, auch über das, was wir ein Leben lang mit uns tragen: Unsere Basis, unser Werkzeug, unser treuer Freund: Unser Körper.
 
StartseiteStartseite  KalenderKalender  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellenAustausch | 
 

 In diesem Text geht es um Fabian, der sich in die Gemeinschaft einbringen möchte, ihm aber niemand zuhört, weil er zu kämpferisch wirkt in seiner Rede

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Admin
Admin


Anzahl der Beiträge: 70
Anmeldedatum: 15.10.11
Alter: 43
Ort: Gießen

BeitragThema: In diesem Text geht es um Fabian, der sich in die Gemeinschaft einbringen möchte, ihm aber niemand zuhört, weil er zu kämpferisch wirkt in seiner Rede   Di Apr 24, 2012 1:18 am

Nachtgedanken: DER IDEALIST

Fabian hatte ein lautes Organ. Und wer ihn nicht kannte, konnte meinen, er sei aggressiv. Dabei war er nur wild entschlossen sich nicht mit den Zuständen abzufinden, die er für ungerecht hielt.
Dann vibrierte seine Stimme und er lächelte schief, als ließe sich so seine Erregung, in die er sich längst hineingesteigert hatte, verbergen.
Ich glaube für seine Meinung wäre er auch ins Gefängnis gegangen. Und im Mittelalter, da bin ich mir sicher, hätte man ihn verbrannt.
Manchmal dachte ich Fabian suchte geradezu den Extremfall, um gleichzeitig erlöst zu werden.
Kurz, er ging seiner Umgebung auf die Nerven. Denn er war nicht nur anstrengend, sondern er pochte darauf, dass man ihm auch zuhörte. Und so konnte jeder behaupten, er, Fabian, wolle doch sowieso nur Recht behalten.
Nur das war gerade das, was Fabian nicht wollte. Denn er suchte die Nähe im Widerspruch.
Wenn ihm dann aber einer jovial auf die Schulter klopfte, so nach dem Muster:
„Der Klügere gibt nach…“ – umgab sich Fabian mit eisiger Kälte. Und er schwieg wie ein pflichtbewusster Bibliothekar, der bei der Rückgabe der Bücher Eselsohren entdeckte.
Aber auf seiner Stirn stand die Frage:
Sollen am Ende nur noch die Dummen die Welt regieren?
Während sich also Fabian aus der vermeindlich freundschaftlichen Umarmung löste, sagte er laut und deutlich:
„Hier geht es um die Sache…was meinen Sie?“
Ich sagte ja, Fabian war anstrengend.

Meine Antwort zu diesem Beitrag:

Morgengedanken: Der Kämpfer


Fabian ist für mich das Bild eines unerschrockenen Mannes, der weiß, dass die Gedanken frei sind, wenn die Gedanken frei sind, so nach dem Prinzip der Logik auch die Worte, denn Worte sind gesprochenen Gedanken. Bei den meisten angepaßten Menschen hier in Gießen ist es so, dass sie zwar um diese Wahrheit wissen, aus Angst aber lieber ihre Klappe halten, vielleicht, weil sie es einfach nie gelernt haben richtig zu kämpfen und sich zu verteidigen. Hab schon öfters erlebt, wie jüngere Menschen von ihren Eltern das "Kämpfen" um seine ureigenste Meinung kundzutun regelrecht "ausgetrieben" wird:" Das sagt man nicht". Ich glaube diesen Satz kennt jeder aus früherer Zeit.
Dass Fabian den Widerspruch suchte bedeutet für mich, dass der den persönlichen Kampf nicht scheute. Das beweist Mut und soziales Miteinander. Er ist höher zu achten, als ein Politiker, denn Fabian sucht das persönliche Gespräch mit seinem Nächsten, dem Gegenüber, während der Politiker sich im Normalfall zu Diskussionen gar nicht stellt, vielleicht mal im Wahlkampf, doch äußerst selten. Die Politiker tun ihre Meinung meistens über die Presse (Dem Volk soll eine bestimmte Meinung "eingepresst" werden, Anm.: eigene Interpretation).
Und die Frage zur Weltherrschaft: Die Welt läßt sich nicht regieren, sie läßt sich nur erleben. Im Grunde genommen werden diejenigen, die meinen, sie würden die Welt beherrschen, von ihrem eigenen Machtwahn beherrscht. Normalerweise sind das pathologische Fälle, die mal einen Abstecher in die Klinik machen sollten. Dort würden sie erfahren, wie es ist, Zwang von außen am eigenen Körper und der Seele zu spüren, den sie dem Volk mit ihren Gesetzen aufbürden. Erst kürzlich war am Kirchplatz mit Kreide zu lesen: Psychiatrie ist Folter.
Und zur Sache: Eins konnte ich aus den Märchen lernen, die für mich höchstes Wissen darstellen: Es geht nicht darum die Welt zu verbessern, es wird immer Gut und Böse geben, auch Glück und Unglück, nein es geht darum am Ende: Wer ist der Bessere, der Schnellste, der Klügste. Dieser darf die Prinzessin heiraten. Klingt nach Kampf, ist es auch. Und Fabian war einer von denen, die den Kampf mit Worten mit seinen Mitmenschen suchte.

Wir brauchen dich Fabian und noch viel mehr von deiner Art. Blessed be!

Fröhliches Frühlingsfest mit Bier und Wein, so soll es sein: Mutter Natur ist auferstanden, sie lebt. Heil Erde.

Jetzt um die Zeit erst mal Kaf
fee genießen.
Nach oben Nach unten
Nutzerprofil anzeigen http://lifeisfree.forumieren.com
 

In diesem Text geht es um Fabian, der sich in die Gemeinschaft einbringen möchte, ihm aber niemand zuhört, weil er zu kämpferisch wirkt in seiner Rede

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

 Ähnliche Themen

-
» Dinge die mir aufgefallen sind , über die aber niemand redet.
» Abiball-Rede
» na dann möchte ich mich auch einmal vorstellen....
» Worum geht es hier?
» Geht es euch genauso?

Forenbefugnisse:Sie können in diesem Forum antworten
Kindliche Sexualität und drum herum auf Mutter Erde :: Wissenschaftliche Texte :: Wir Menschen :: Mein Körper und ich.-
Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellen